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   BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93   

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https://dejure.org/1993,2550
BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93 (https://dejure.org/1993,2550)
BVerwG, Entscheidung vom 17.12.1993 - 4 B 200.93 (https://dejure.org/1993,2550)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Dezember 1993 - 4 B 200.93 (https://dejure.org/1993,2550)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Urheberrecht kontra Planfeststellung? (IBR 1994, 378)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1994, 682
  • NVwZ 1994, 692
 
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Wird zitiert von ... (10)Neu Zitiert selbst (6)

  • BVerfG, 18.12.1968 - 1 BvR 638/64

    Hamburgisches Deichordnungsgesetz

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    Eine Abweichung von dem Beschluß vom 12. Januar 1967 (1 BvR 169/63, BVerfGE 21, 73 = NJW 1967, 619) und dem Urteil vom 18. Dezember 1968 (1 BvR 638, 673/64 und 200, 238, 249/65, BVerfGE 24, 367 = NJW 1969, 309) scheidet schon deshalb aus, weil sich das Bundesverfassunsgericht in diesen Entscheidungen nicht zur Reichweite des Urheberrechtsschutzes geäußert hat.
  • BVerfG, 12.01.1967 - 1 BvR 169/63

    Grundstücksverkehrsgesetz

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    Eine Abweichung von dem Beschluß vom 12. Januar 1967 (1 BvR 169/63, BVerfGE 21, 73 = NJW 1967, 619) und dem Urteil vom 18. Dezember 1968 (1 BvR 638, 673/64 und 200, 238, 249/65, BVerfGE 24, 367 = NJW 1969, 309) scheidet schon deshalb aus, weil sich das Bundesverfassunsgericht in diesen Entscheidungen nicht zur Reichweite des Urheberrechtsschutzes geäußert hat.
  • BVerfG, 07.07.1971 - 1 BvR 765/66

    Schulbuchprivileg

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    Das Erstgericht hat keinen abstrakten Rechtssatz aufgestellt, der in Widerspruch zu einem vom Bundesverfassungsgericht in der Entscheidung vom 7. Juli 1971 (- 1 BvR 765/66 -NJW 1971, 2163 = BVerfGE 31, 229) entwickelten Rechtssatz steht.
  • BVerwG, 17.12.1986 - 7 C 29.85

    Klagebefugnis ausländischer

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß es an der Klagebefugnis fehlt, wenn offensichtlich und eindeutig nach keiner Betrachtungsweise subjektive Rechte des Klägers verletzt sein können (vgl. die Urteile vom 21. Oktober 1986 - BVerwG 1 C 44.84 - NJW 1987, 856, vom 17. Dezember 1986 - BVerwG 7 C 29.85 - BVerwGE 75, 285 und vom 26. Juli 1989 - BVerwG 4 C 35.88 - BVerwGE 82, 246).
  • BVerwG, 26.07.1989 - 4 C 35.88

    Luftverkehr - Flugschule - Charterunternehmen - Beschränkung durch

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß es an der Klagebefugnis fehlt, wenn offensichtlich und eindeutig nach keiner Betrachtungsweise subjektive Rechte des Klägers verletzt sein können (vgl. die Urteile vom 21. Oktober 1986 - BVerwG 1 C 44.84 - NJW 1987, 856, vom 17. Dezember 1986 - BVerwG 7 C 29.85 - BVerwGE 75, 285 und vom 26. Juli 1989 - BVerwG 4 C 35.88 - BVerwGE 82, 246).
  • BVerwG, 21.10.1986 - 1 C 44.84

    Ausländerrecht - Staatsangehörigkeit - Einbürgerung - Bekenntnis zur

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1993 - 4 B 200.93
    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, daß es an der Klagebefugnis fehlt, wenn offensichtlich und eindeutig nach keiner Betrachtungsweise subjektive Rechte des Klägers verletzt sein können (vgl. die Urteile vom 21. Oktober 1986 - BVerwG 1 C 44.84 - NJW 1987, 856, vom 17. Dezember 1986 - BVerwG 7 C 29.85 - BVerwGE 75, 285 und vom 26. Juli 1989 - BVerwG 4 C 35.88 - BVerwGE 82, 246).
  • OLG Stuttgart, 06.10.2010 - 4 U 106/10

    Urheberrechtsverletzung: Ansprüche eines Miterben des Architekten des Stuttgarter

    Durch die Planfeststellung erlangt der Vorhabenträger private Rechte oder Befugnisse, die er nicht ohnehin schon innehat, auch dann nicht, wenn er solcher Rechte oder Befugnisse bedarf, um das geplante Vorhaben zu verwirklichen - dies gilt umgekehrt auch für Ansprüche des Rechtsinhabers (BVerwG NVwZ 1994, 682 für die Klage eines Architekten gegen einen Planfeststellungsbeschluss, der in der geänderten Gestaltung des Elbtunnels seine Urheberpersönlichkeitsrechte verletzt sah).
  • LG Stuttgart, 20.05.2010 - 17 O 42/10

    Teilabriss des Stuttgarter HBf zulässig

    a) Das BVerwG hat in einer Entscheidung aus dem Jahre 1993 die Klagebefugnis nach § 42 Abs. 2 VwGO gegen einen Planfeststellungsbeschluss wegen Urheberrechten abgelehnt und festgestellt, dass solche Rechte im Planfeststellungsverfahren als denkbarer Anknüpfungspunkt für einen Aufhebungs- oder einen Änderungsanspruch von vorneherein ausscheiden, da die Planfeststellungsbehörde ihnen bei ihrer Entscheidung nicht Rechnung zu tragen braucht (BVerwG, NVwZ 1994, 682).

    c) In der bereits erwähnten Entscheidung aus dem Jahre 1993 hat das BVerwG Auswirkungen eines Planfeststellungsbeschlusses auf das Urheberrecht eines Architekten abgelehnt und insofern eine Geltendmachung urheberrechtlicher Unterlassungsansprüche nach § 97 UrhG im Zivilrechtsweg nach § 104 UrhG für möglich erachtet (BVerwG, NVwZ 1994, 682).

    Der Vorhabenträger erlangt keine privaten Rechte, die er nicht ohnehin schon innehat, sondern er muss diese Rechte, zu denen auch das Urheberrecht zählt, in einen gesonderten Verfahren, das mit der Planfeststellung nichts zu tun hat und durch diese weder entbehrlich wird noch ersetzbar ist, von dem jeweiligen Rechtsinhaber erwerben (BVerwG, NVwZ 1994, 682).

    Der Urheber wird hierdurch nicht rechtlos gestellt, auch wenn sein Urheberrecht im Planfeststellungsverfahren nach der geschilderten Rechtsprechung des BVerwG nicht zu prüfen ist (BVerwG, NVwZ 1994, 682).

  • VGH Baden-Württemberg, 29.01.2012 - 5 S 196/12

    Einstweilige Anordnung; vorläufiger Baustopp Stuttgart 21; Antragsbefugnis;

    Urheberrechtliche Ansprüche (eines Architekten) scheiden im Planfeststellungsverfahren als denkbarer Anknüpfungspunkt für einen (Teil-)Aufhebungs- oder Änderungsanspruch von vornherein aus (wie BVerwG, Beschl. v. 17.12.1993 - 4 B 200.93 -, Buchholz 310 § 42 VwGO Nr. 201).

    Das von seinem Großvater als Architekten des Stuttgarter Hauptbahnhofs ererbte Urheberrecht (vgl. § 28 Abs. 1 UrhG) scheidet im Planfeststellungsverfahren als denkbarer Anknüpfungspunkt für einen Aufhebungs- oder Änderungsanspruch von vornherein aus (vgl. BVerwG, Beschl. v. 17.12.1993 - 4 B 200.93 -, Buchholz 310 § 42 VwGO Nr. 201).

  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1405

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Kraft seiner Gestaltungswirkung überwindet der Planfeststellungsbeschluss demnach rechtlich geschützte private und öffentliche Belange, die der Verwirklichung des Vorhabens sonst entgegenstünden (vgl. BVerwG, B.v. 17.12.1993 - 4 B 200/93 - NVwZ 1994, 682).
  • VG Berlin, 09.01.2019 - 19 K 319.18

    Denkmalrechtliche Genehmigung für Umbau der St.-Hedwigs-Kathedrale hat Bestand

    Es bleibt daher auch unter Berücksichtigung etwaiger Rechte des "geistig Schaffenden" aus Art. 14 GG dabei, dass die Denkmalschutzbehörde nicht gehalten ist, den Urheberrechten bei ihrer Entscheidung über die Erteilung einer denkmalrechtlichen Genehmigung Rechnung zu tragen (vgl. für die vertraglichen und aus dem Urhebergesetz resultierenden Rechte eines Architekten im Planfeststellungsverfahren im Übrigen auch BVerwG, Beschluss vom 17. Dezember 1993 - BVerwG 4 B 200/93 -, NVwZ 1994, 682; ferner dazu LG Stuttgart, Urteil vom 20. Mai 2010, a.a.O., Rn. 59 f.).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1402

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Kraft seiner Gestaltungswirkung überwindet der Planfeststellungsbeschluss demnach rechtlich geschützte private und öffentliche Belange, die der Verwirklichung des Vorhabens sonst entgegenstünden (vgl. BVerwG, B.v. 17.12.1993 - 4 B 200/93 - NVwZ 1994, 682).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1401

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Kraft seiner Gestaltungswirkung überwindet der Planfeststellungsbeschluss demnach rechtlich geschützte private und öffentliche Belange, die der Verwirklichung des Vorhabens sonst entgegenstünden (vgl. BVerwG, B.v. 17.12.1993 - 4 B 200/93 - NVwZ 1994, 682).
  • VGH Baden-Württemberg, 04.02.1999 - 8 S 39/99

    Vertrauensschutz bei nachträglicher Veränderungssperre betrifft nur bereits

    a) Wie das Verwaltungsgericht zutreffend angenommen hat, setzt der Erlaß einer Veränderungssperre voraus, daß die von ihr zu sichernde Planung ein Mindestmaß dessen erkennen läßt, was Inhalt des zu erwartenden Bebauungsplans sein soll (vgl. u.a. BVerwG, Beschl. v. 5.2.1990 - 4 B 191.89 -, NVwZ 1991, 558 = PBauE § 15 BauGB Nr. 1; Beschl. v. 17.12.1993 - 4 B 200.93 -, NVwZ 1994, 685).
  • VG Augsburg, 25.11.2014 - Au 3 K 13.1404

    Wasserrechtliche Planfeststellung; Hochwasserrückhaltebecken;

    Kraft seiner Gestaltungswirkung überwindet der Planfeststellungsbeschluss demnach rechtlich geschützte private und öffentliche Belange, die der Verwirklichung des Vorhabens sonst entgegenstünden (vgl. BVerwG, B.v. 17.12.1993 - 4 B 200/93 - NVwZ 1994, 682).
  • VG Berlin, 09.01.2019 - 19 K 334.18

    Klage gegen eine denkmalrechtliche Genehmigung

    Es bleibt daher auch unter Berücksichtigung etwaiger Rechte des "geistig Schaffenden" aus Art. 14 GG dabei, dass die Denkmalschutzbehörde nicht gehalten ist, den Urheberrechten bei ihrer Entscheidung über die Erteilung einer denkmalrechtlichen Genehmigung Rechnung zu tragen (vgl. für die vertraglichen und aus dem Urhebergesetz resultierenden Rechte eines Architekten im Planfeststellungsverfahren im Übrigen auch BVerwG, Beschluss vom 17. Dezember 1993 - BVerwG 4 B 200/93 -, NVwZ 1994, 682; ferner dazu LG Stuttgart, Urteil vom 20. Mai 2010, a.a.O., Rn. 59 f.).
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